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München zeichnet Hermann Bigelmayr aus
Bildende
Kunst 52-jähriger Bildhauer aus Freihalden erhält
traditionsreichen Seerosenpreis der Landeshauptstadt
München/Freihalden Der aus Freihalden stammende Bildhauer Hermann
Bigelmayr ist in München, wo er studiert hat und seither wohnt, mit dem
traditionsreichen Seerosenpreis ausgezeichnet worden. Der 52-Jährige erhielt die
insgesamt mit 4000 Euro dotierte Auszeichnung zusammen mit seiner
Künstlerkollegin Dorothea Frigo bei einer Feierstunde im Kunstpavillon Alter
Botanischer Garten in München. Vor rund 200 Besuchern aus der Münchner
Kunstszene überreichte der Kulturreferent der Landeshauptstadt, Dr. Hans-Georg
Küppers, die zugehörigen Urkunden.
Der
Seerosenpreis (siehe Wortweiser) gilt dem bisherigen Gesamtwerk Hermann
Bigelmayrs, aber auch seinem kunstpädagogischen Wirken. Sein Markenzeichen sind
Aufsehen erregende Großplastiken, die in der Mehrzahl überdimensionale
Getreide- oder Grashalme darstellen. Seit 20 Jahren schafft er sie in einem
vormals bäuerlichen Anwesen in Freihalden, das er zu seinem Atelier umgebaut
hat.
Laudatorin
Professor Dorothea Reese-Heim hob Bigelmayrs künstlerische, aber auch handwerkliche
Meisterschaft hervor. Deren Grundlagen legten von 1973 bis 1976 eine profunde Ausbildung
an der Berufsfachschule für Holzbildhauer in Oberammergau und ein anschließendes
sechsjähriges Studium an der Kunstakademie München, das Bigelmayr 1982 im Alter
von 24 Jahren als Meisterschüler von Professor Hans Ladner mit dem
Bildhauer-Diplom abschloss. (bj)
Wortweiser: Seerosenpreis
Der
Seerosenpreis ist eine Auszeichnung, die 1962 unter anderem der damalige
Münchner Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel im Schwabinger Künstlerlokal
„Seerose“ aus der Taufe gehoben hat und seither jährlich an verdiente Künstlerinnen
und Künstler aus München vergeben wird. Die Träger des von der Stadt München
gestifteten Preises werden von einer Jury bestimmt, die ausschließlich aus
einheimischen Künstlern besteht. (bj)
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