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"Die Grenzen des Wachstums" Denkmal für einen Halm, Länge 30 m                „The Limits of Growth" Monument for a Straw of Wheat
Institut für Umwelt und Gesundheit, Neuherberg bei München, Eiche, Länge 30 m, 1992                   GSF Institute for Environment and Health, Neuherberg near Munich, oak, length 30 m, 1992
Bigelmayr_Grashalm_The Limits of Growth_ Die Grenzen des Wachstums
Bigelmayr_ gsf_ Denkmal für einen Halm_ Monument for a Straw of Wheat
Bigelmayr_Grashalm_Denkmal für einen Halm_ The Limits of Growth
Bigelmayr_ Atelier




Der Grashalm als Symbol für das Zarte und Zerbrechliche erhält durch das massive Eichenholz seine elementare Kraft                                                                                    
Bigelmayr_gsf Grashalm_ Die Grenzen des Wachstums-The Limits of Growth
Die aus massiven Eichenbäumen, die 1990 durch den Orkan Wiebke entwurzelt wurden, gefertigte Plastik hat wahrhaft monumentale Ausmaße: Sie stellt einen geknickten Weizenhalm dar, dessen liegender Stiel  auf einer Länge von 30 Meter den Boden bogenförmig überspannt und an einem Ende 7 Meter hoch aufragt. Die Arbeit ist durch den Bericht des Club of Rome von 1972 über "Die Grenzen des Wachstums" inspiriert.

Der geknickte Weizenhalm zeigt die Natur als fragiles System, das unter dem hemmungslosen Wachstumsstreben des Menschen "einknickt". Die Skulptur enthält aber nicht nur eine Warnung, sondern ist gleichzeitig Symbol der Lebenskraft der Natur: Es sprießt ein Zweig aus dem geknickten Halm nach oben, er ragt zum Himmel auf und zeigt die sprengende Kraft des Gedeihens. Zur Platzierung der Arbeit hat Hermann Bigelmayr eigens einen Erdhügel aufschütten lassen, so dass die Plastik gleich beim Betreten des GSF-Geländes frei sichtbar wird. Unter der Wölbung des "Denkmals für einen Halm" zeichnet sich am Horizont der Münchner Schuttberg ab.
Monument for a Straw of Wheat „The Limits of Growth"
GSF Institute for Environment and Health, Neuherberg near Munich, oak, length 30 m, 1992
 
This sculpture manufactured from solid oak trees, which were uprooted during the 1990 storm „Wiebke,“ has truly monumental dimensions. It represents a bent, broken wheat straw, whose arc-shaped length spans 30 meters on the ground and whose bent tip rises 7.20 meters. It was inspired by the 1972 report by „The Club of Rome“ on „The Limits of Growth."
 
The bent, broken wheat straw shows nature as a fragile system, which suffers from and is „bent“ by the unrestrained growth imposed by humans. The sculpture does not however only contain an admonishment and caveat, but is at the same time is a symbol of vitality:  a branch sprouts from the broken straw, rising upward toward the heavens, clearly demonstrating the thriving, irrepressible power of nature.
 
To ensure that the work is freely visible, Hermann Bigelmayr had an earth mound specially built, so that all entering the GSF area can view it. Munich
's „Schuttberg,“ where the debris from the bombed buildings from WW II was buried, appears on the horizon under the curvature of „The Monument for a Wheat Straw.“